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Wir in Afrika

Archiv für November, 2010

Cape Coast und Lake Bosumtwe

Hallo liebe Leute im kalten Deutschland. Wie ich höre fängt es in einigen Gegenden sogar schon an zu schneien…hier ist an so etwas nicht mal zu denken!! Die Trockenzeit fängt gerade an und es ist immer so um die 30°c, aber es wird noch wärmer!!

Letzte Woche habe ich mit Stefan und einer Reisegruppe aus Deutschland einen Tagesausflug nach Cape Coast gemacht. Das ist eine der bekanntesten Städte in Ghana und besonders für Touristen interessant, da es dort sehr schöne Strände gibt und auch Sehenswürdigkeiten von dort aus zu erreichen sind.

Zu erst waren wir im Kakum National Park, der etwas außerhalb von Cape Coast ist. Dort kann man über Hängebrücken in 140 Fuß Höhe (also etwa 42 m) durch den Regenwald laufen. Das war der Wahnsinn!! Eine wunderschöne Landschaft!! Das ganze Gerüst wurde vor einigen Jahren von Kanadiern gebaut und uns wurde gesagt, dass bis jetzt noch niemand runter gefallen ist. Es war auch manchmal ziemlich wackelig und für Menschen mit Höhenangst wäre das absolut nichts!! Ich habe hier einige Fotos von der Regenwaldlandschaft, die ich bewundern konnte. Ich habe die ganze Zeit versucht ein Foto zu machen, bei dem man sieht wie hoch die Hängebrücken waren, aber weil der ganze Boden bewachsen ist, kann man das nicht so gut erkennen. Tiere konnte man deswegen leider auch nicht sehen, obwohl uns gesagt wurde, dass es dort Waldelefanten und Affen geben soll.

Danach sind wir zum Mittagessen in ein Restaurant gefahren, dass auf Pfählen in einen See hinein gebaut wurde. Dort gab es Krokodile!! Ich stand 2 m von diesem Krokodil entfernt, dass auf dem Foto ist. Dieses Exemplar war etwa 1,5 m lang, aber es gab auch wesentlich größere, aber die waren nur im Wasser und ich habe leider nur Fotos auf denen man den Kopf sieht…ist nicht so interessant.

Nachmittags sind wir nach Cape Coast gefahren und haben dort das Castle besichtigt. Das ist eine Burg, die damals von den Sklavenhändlern erbaut wurde. Dort wurden die Sklaven vor ihrer Reise nach Amerika gefangen gehalten. Es gab mehrere Räume im Keller, in denen je Raum ca. 200 Sklaven lebten. Frauen und Männer getrennt. Es war wirklich interessant das zu sehen, vor allem weil wir dieses Thema letztes Jahr noch in der Schule hatten. ;)

Es war ein toller Ausflug, aber etwas schade war, dass wir keine Zeit mehr hatten an den Strand zu gehen, aber das hole ich das nächste Mal nach, wenn ich dort hin fahre. ;)

Am Tag danach sind wir (Lena und Regina, die uns besucht haben, Judith, eine ehemalige Freiwillige, die gerade hier zu Besuch ist, Father Robert und Stefan und ich) zum Lake Bosumtwe gefahren, der etwa eine Stunde von unserem zu Hause entfernt ist. Das ist einer der größten Binnenseen Westafrikas. Er ist durch einen Meteoriteneinschlag entstanden und ist deshalb fast kreisrund. Dort sind wir erst auf einem Boot etwas herum gefahren und sind dann noch schwimmen gewesen.

Das wär’s erstmal von mir!! Liebste Grüße Johanna

Abschiede

Abschied aus Kayamandi und Feier im Projekt

Huhuu ihr Lieben, Vier Monate die hinter uns liegen… Hört sich doch am Anfang immer länger an, für uns ist die Zeit jetzt so im Nachhinein wirklich gerannt. Die Zeit in Kayamandi hat uns geprägt und hat uns sowohl positive als auch negative Erfahrungen gebracht. Jeder Anfang ist schwer und doch ist uns der Abschied sehr schwer gefallen. Es gab viele Tränen… Vorallem die Kinder zurück zulassen. Wir glauben, dass wir neue Blickpunkte in die kleine KayamandiWelt gebracht haben und den Kindern eine schöne Zeit machen konnten. Natürlich kann man nicht alles verändern, auch wenn’s schwer fällt das zu akzeptieren. Die Sitten und Kultur ist eben ein ganz andere und wir haben kein Recht diese zu verändern. Auch der Abschied von unserer „mama“ und Madiba ist uns ziemlich schwer gefallen… Man denkt die ganze Zeit, man hat Zeit und dann ist das Abenteuer doch schon rum. Wenn wir hier jetzt so darüber schreiben, alleine dann merken wir, wie sehr wir unsere Kids schon vermissen… Das Lachen, das Spielen und all die Dinge, die wir mit ihnen erleben durften! Wir sind der Meinung uns einen guten Zeitpunkt zum gehen ausgesucht zu haben, denn wir merken die Kriminalitätsrate nimmt zum Sommer hinzu. In unserer Creche und auch bei den Nachbarn wurde in der letzten Wochen eingebrochen, aber wir wollen euch nicht schocken also mehr dazu, detailliert, zu hause…. (nur noch 4 Wochen, der Countdown läuft ;) ) Nun zum Projekt! Wir hoffen, wir haben das Geld auch in eurem Sinne gut ausgegeben ;) Am Freitag hatten wir eine Abschieds- und Informationsparty mit allen Kindern und ihren Eltern. Wir haben zusammen mit Kweito und Pelisa ( die, die das Projekt weiterführen) ab 12h angefangen, dass Essen vorzubereiten und haben alle neuen Spielsachen vorne aufgebaut. Jetzt gibt es ganz viel Spielzeug, Musikinstrumente, Kostüme und T-Shirts für die Kinder. Typisch afrikanisch, ist die Party eine Stunde später losgegangen. Kweito hat eine Rede gehalten, wir beide wurden vorgestellt und dann haben uns die Kids mit einen Tanz überrascht.

Wir waren gerührt, dass sogar manche Eltern extra aufgestanden sind und uns persönlich gedankt haben. Wir selbst haben „be drugs free“ Tshirts mit Unterschriften als Abschiedsgeschenk bekommen und ganz am Ende haben die Kids ein eigenes Abschiedslied für uns gesungen. Auch hier ist uns der Abschied schwer gefallen, aber wir wissen, dass jemand da ist der dieses Projekt mir Herz weiterführt und konnten so mit einem guten Gefühl auch für die Zukunft der Kids gehen. Morgen geht’s los auf unsere Reise. Wir melden und berichten euch dann in zwei Wochen von der Garden Route und der Wild Coast. Liebste Grüße, eure Zwei

Wir versuchen gleich nochmal Fotos hochzuladen :)

Osnabrückerin in Südafrika..Mecki auf Zack

Am 08.11.2010 Mechthild in Südafrika!

Ein aufregender Tag ist gestern zu Ende gegangen.

Morgens um halb 9 Frühstück bei Emily in Stellenbosch mit Janas Mama und Tante Magaretha  Wir haben Brötchen mitgebracht und nach einem tränenreichen Empfang haben wir es endlich mal wieder genossen „Körnerbrötchen“ zu essen. ( Wir vermissen WELP ;) ) Nach einem ausgiebigen Frühstück ist Janas andere Tante Ulla mit ihrem Freund dazu gestoßen und gemeinsam sind wir nach Kayamandi aufgebrochen. Der neugierigen Schar haben wir dann den Kindergarten, das Zentrum für HIV-Infizierte und unser zu Hause gezeigt. Die Familie wurden natürlich auch vorgstellt und herzlich begrüßt. Leider hatten wir an diesem Tag kein Strom, Wasser im Zimmer und Regenwetter – tja Vorführeffekt. Wir haben ihnen auch noch unseren „StammKisok“ gezeigt und die Räumlichkeiten des Projektes. Nach so vielen Eindrücken gabs dann erstmal einen Kaffe in unserem Lieblingsrestaurant in der Stadt  so konnten sie den ersten Kulturschock verarbeiten und wir hatten ihnen die Schwarzenkultur Südafrkas gezeigt. Nach kurzem Verschnaufen wurde es dann Zeit die andere Seite kennen zu lernen, dass „weiße Südafrika“. Wir haben eine nette STELLENBOSCH ON FOOT Führung durch die Stadt gemacht. Schnell war es abends und wir haben den Abend mit einem leckeren Grillen, einem Gläschen Wein und viel Amarula enden lassen 

Wir haben uns sehr über die mitgebrachte Post von unseren Familien gefreut, die uns noch mal ein wenig mehr an zu hause denken lassen hat. Es war schön…..

Nachts haben wir zwei dann mit Mechthild und Magaretha im Gästezimmer geschlafen und mussten uns leider nach dem Frühstück schon wieder verabschieden. Aber in Wochen sehen wir uns schon wieder, der Countdown läuft ja.

Es war ein ganz schöner Tag!!!!!

ITHEMA COMMUNITY-unser Projekt

Hey ihr Lieben,

heute haben wir etwas mehr Zeit und können euch ausführlich erzählen. Wir berichten euch heute etwas über unser gestartetes Projekt, wo auch eure Spenden hingehen, dafür noch mal ganz ganz lieben Dank an alle die fleißig gespendet haben.

Unser Projekt heißt: ITHEMBA COMMUNITY DEVELOPMENT PROJECT, Ithemba ist africans und bedeutet Hoffnung. Wie wir finden ein sehr passender Name. Community steht dafür, dass Gemeinschaft zwischen den Kinder entstehen soll und durch Zusammenhalt gegen Drogen vorgegangen werden kann. Development, wie man schon an der deutschen Übersetzung hört, für Entwicklung. Die Kinder sollen sich in diesem Projekt weiterentwickeln und ihre Fähigkeiten entdecken können. Das Hauptanliegen dieses ganzen Projektes liegt in erster Linie jedoch erstmal darin, die Kinder zu beschäftigen und sie von der Straße wegzuholen.

Wir haben insgesamt ungefähr 1.150€ von euch zur Unterstützung bekommen! Viel viel mehr als wir je erwartet und erhofft haben. Sicher seid ihr jetzt alle sehr gespannt, was wir hier mit diesem ganzen Geld machen werden und geplant haben.

Zunächst können wir euch eine weitere klasse Neuigkeit berichten: Kweito und Pelisa sind zwei Einheimische aus Kayamandi, die das Projekt 2007 ins Leben gerufen haben. Eine wirklich super Grundidee, für die Beiden jedoch ohne finanzielle Unterstützung nicht durchsetzbar. Sie arbeiten beide als Freiwillige, nach ihrer normalen Arbeit, am Nachmittag in diesem Projekt und mit ihnen zusammen planen wir was gebraucht wird und am notwendigsten ist. Die Beiden werden das Projekt weiterführen, wenn es für uns in knappen 6 Wochen wieder Richtung Deutschland geht. Wir sind wirklich froh, die Zwei zu haben, denn sie sind wie wir mit dem Herzen dabei und wollen etwas bewegen! Kweito und Pelisa hatten am Projektbeginn keine finanziellen Mittel und konnten so das Projekt erst gar nicht richtig starten. Bei den Beiden haben wir echt ein super Gefühl, da sie bei unseren Treffen immer viele gute Ideen mit eingebracht haben und alle „Aufgaben“ termingerecht erledigen, was für afrikanische Verhältnisse wirklich überragend ist  Das Ganze gibt uns natürlich auch ein tolles Gefühl, da wir wissen, dass es auch ohne uns weiterlaufen wird und wir so mit einem guten Gewissen wieder nach hause fliegen können. Was haben wir bis jetzt schon machen können?! Wir waren in Sumerset West in einer riesigen Einkaufsmall und haben vielerlei Grundmaterialien und Spielsachen gekauft:Papier, Stifte, Bastelmaterialien, Scheren, Kleber, Wasserfarbe, Radiergummi, Anstifter, Lineal, LEGO-Steine, Hula Hupp Reifen, kleine Fußballtore, Twister, Trommel, Rasseln und und und… So viele Sachen, dass wir gar nicht zum Ende kommen, wenn wir alles aufzählen würden. Außerdem gibt es eine kleine Tanzgruppe für die wir momentan „Kostüme“ nähen lassen und für alle Kinder sind T-Shirts geplant. Die sollen vor allem dafür da sein, dass die Kinder sich mit dem Projekt identifizieren und auch in ihren Freundeskreisen dazu stehen, keine Drogen zu konsumieren und etwas verändern zu wollen. Auf den T-Shirts wird auf der Vorderseite ein Logo mit -be drugs free- und auf der anderen Seite der Projektname stehen. Desweiteren werden wir heute einen Schrank kaufen, um all die Dinge sicher aufbewahren zu können, damit die Kinder lange etwas von den ganzen Sachen haben werden. Den Schlüssel für diesen Schrank werden nur Kweito und Pelisa haben, sodass andere kein Zugang zu den Dingen haben und das alle Materialien am Ende eines Nachmittages zurückkommen. Wenn die Kinder an den Nachmittagen mit den Sachen spielen und sich damit beschäftigen , hat Pelisa von den älteren Kids im Projekt sogenannte Teamleader ernannt, die darauf achten werden, dass ordentliche mit den Materialien umgegangen wird. Auf diesem Weg wird den Jugendlichen das Thema Verantwortung nahe gelegt! Es sind noch ein paar Dinge in Planung über die wir euch selbstverständlich direkt informieren werden!

Wenn es Fragen oder Anmerkungen gibt, jederzeit.

Wir hoffen, dass ihr damit zufrieden seid und wir eure Erwartungen erfüllen können.

Bis bald und ganz liebe Grüße aus Südafrika, Jana und Magdalena

DANKE

Hallo ihr lieben. Endlich kommt auch mal wieder etwas von uns. Zuerst einmal vielen vielen Dank an alle die sich so schoen an unser Spendenaktion beteiligt haben. es sind um die 1000 Euro zusammengekommen, das ist mehr als wir erwartet haben. damit koennen wir viel bewegen. DANKE.

Wir haben in der letzten Zeit vor allem im Projekt viel geplant , haben schon Spielsachen gekauft und sind gerade dabei T/shirts fuer die Kinder zu organsieren. Die beiden Afrikaner, die das Projekt ins Leben gerufen haben, haben sich total ueber unsere Hilfe uns somit auch eure Hilfe gefreut, Wir machen ganz fleissig Fotos und werden euch Ergebnisse in Deutschland zeigen koennen.

Ganauere Details werden wir euch in den naechsten Tagen schicken, da jetzt gerade etwas Zeitdruck besteht.

Es geht uns im Moment sonst ganz gut. Unsere Zeit in Kaja sieht sich jetzt dem Ende zu noch genau 12 tage sind wir hier, denn gehen wir Reisen. es ist schon komisch unser Freunde hier verlassen zu muessen aber wir freuen uns schon auf euch. Danke fuer den lieben Countdown. ich denk das war Matthias genialer Streich. wir druecken euch. Jana und Magda